Die Phileasson-Saga

Alpträume in Vallusa

Ermittlungen und Erscheinungen

Vallusa. Es regnet. So ein Mist.

Vallusa sieht sich als freie Stadt. Davon zeugt ein prächtiges, großes Stadtwappen. Die Wachen haben eigene Mäntel und sehen ebenfalls sehr prachtvoll aus. Überall werden Waren von Booten ein und ausgeladen. Die Häuser dieser Hafenstadt ragen hoch in den Himmel.

Die Marktstraße ist so breit, dass sie als Strasse und als Markt genutzt wird. Wir überlegen, was unser nächstes Ziel sein soll. Die Archive der Stadt könnten uns auf die Spur des Steppenwolfes bringen, oder wir hören uns in den Spelunken um, um Beorn ausfindig zu machen. Doch wegen des nass-kalten Wetters entschließen wir uns, schnell eine warme Schänke aufzusuchen.

Ragnar fragt einen der Händler nach einem Ort, an dem man Informationen zu Reisenden bekommen kann. Dieser empfiehlt uns den Gasthof Zum Reiter. Damit steht unser erster Anlaufpunkt fest und wir machen uns schleunigst auf den Weg dorthin. Dort angekommen wärmen wir uns erstmal am Feuer im Kamin. 

Wir bestellen uns Essen und müssen Warten, bis es fertig angerichtet ist. Ragnar fragt Valen, ob dieser sich nicht jetzt schon mit den Einheimischen unterhalten möchte um Informationen zu bekommen. Als Valen sich weigert, versucht Ragnar diesen unter Druck zu setzen. Ragnar steht auf und ruft in das Gasthaus hinein, ob jemand bei der Suche nach Beorn behilflich sein könnte. Valen ist davon so irritiert, das er sich versucht in der Menge zu verstecken, ein bereits häufig beobachtetes Verhalten des Halb-Elfen. So wie es Ragnar vermutet hatte, ist Valen so darauf bedacht von dem Zentrum der Aufmerksamkeit weg zu kommen, dass er in dem Gedränge des Gasthauses einen Gast anrempelt. Es handelt sich um einen großgewachsenen Seemann, dessen Bier Valen nun auf dem Gewissen hat. Um kein blaues Auge zu riskieren, gibt Valen dem Herrn prompt ein neues, frisches Bier. Und da er nun sowieso im Gespräch mit einem Einheimischen ist, entscfhließt sich Valen nun doch, Nachforschungen anzustellen. 

Wir Essen. Danach gehen wir der Spur nach, die Valen gefunden hat. Wir begeben uns zur Brückstube, einer heruntergekommenen Schenke. Als wir hereinkommen, bestellt Valen eine Runde Bier für alle. Leider fällt unsere Gruppe sehr auf und wird trotz (oder gerade wegen) der eben bestellten Runde misstrauisch beäugt.

Wir trinken das Bier, aber kommen uns wie Fremdkörper in der Kaschemme vor. Ein Mann stiehlt sich aus dem Raum und wird dabei von Leia beobachtet, die ihm unbemerkt folgt. Sie kommt in eine kleine Nebengasse in der Sie den Mann sieht, wie er ein Überfallkommando bereit macht. Anscheinend haben wir den eindruck von Tölpeln mit fetten Geldbeuteln gemacht, die um ebendiese erleichtert werden müssen. Leia holt Phileasson und vertreibt mit Ihm zusammen die Räuber.
Währenddessen nimmt Brodosch ein Kartenspiel von Ragnar und fordert die Anwesenden zu einem Trinkspiel raus. 

Valen versucht die Situation in der Bruchbude zu retten, indem er den Anwesenden (auf Ragnars Rat hin) erzählt, dass er reichen Leuten Geld beim Würfelspielen abgenommen hat. Allerdings lassen die Gäste sich nicht wirklich darauf ein: Sie reden nun zwar mit ihm, aber nur über belanglose Dinge. Valen fragt direkt nach Beorn und Lenya. Aus einem der Zwielichtigen gestalten bekommt er heraus, dass ein seltsamer Knecht, der auf die Beschreibung passt, für 2 Nächte da war, aber nun wieder weitergereist ist. Danach verlassen wir die unschöne Gegend um wieder zum Gasthaus zurückzukehren.

Leia findet indessen im Gasthaus Zum Reiter heraus, dass ein zwielichtiger Typ mehrere Pferde für sich und angeheuerte Klingen gekauft hat. Dabei könnte es sich ebenfalls um Beorn handeln. 

Am nächsten Morgen geht Valen zur Handelskammer, Leia geht zum Markt, Brodosch zum Ingerimm Tempel und Ragnar geht zum Rathaus. 
Ragnar findet im Archiv des Rathauses einige Textpassagen, die mit Erm Zen zusammenhängen.

Valen erfährt bei den Händlern von einer Wolfsplage die Vallusa fast vollständig von anderen Städten abgetrennt hat. Ein Adliger soll aufgetaucht sein, hat die Wölfe gejagt und getötet. Zum Andenken wurden 4 Wolfsstatuen auf dem Zwergenplatz aufgestellt.

Leia hört auf dem Markt, dass Prinz Brin von Gareth im Donnersturm Rennen weit vorn liegt. Es handelt sich dabei um ein sehr bedeutendes Rennen, das alle 25 Jahre abgehalten wird. Der Sieger bekommt einen Streitwagen, der von Rondra selbst gefahren wurde. 

Valen kommt nach seine Nachforschungen ebenfalls zum Archiv vom Rathaus um Ragnar zu helfen.

Brodosch besichtigt den Ingerimm Tempel und wird freundlich empfangen. Er bittet um den Segen Angroschs. 

Wir treffen uns bei Sonnenuntergang in der Taverne wieder und erzählen uns unsre Erkenntnisse. Erm Zen hatte eine Fechtschule, ein Duell auf dem Zwergenplatz gegen einen unbekannten Gegner und es gibt Geschichten von Wolfsmenschen die etwas damit zu tun haben sollen.

Wir machen uns am nächsten Morgen auf zur Fechtschule. Auf dem Zwergenplatz hört Valen, dass der Geist der Wölfe in den Statuen geweckt worden ist, nachdem ein Einäugiger und eine Geweihte die Statuen untersucht haben. 

Brodosch spricht mit den Leuten auf dem Platz. Er erfährt, dass es auf den Statuen eine Inschrift geben soll. Als wir die Statuen näher untersuchen, finden wir an einer der schwarzen Basaltstatuen eine Inschrift in Isdira. Valen kann diese entziffern: 

Gewidmet meinem gemordeten Bruder:
Die Letzte die Schande zu überwinden,
im Blutturm den Frevler zu finden,
die Letzte im Kampf den Dieb zu bezwingen,
das Schwert des Bewahrers nach Tie‘Shianna zu bringen.
Möge dein Licht den Weg nach Gontarin gefunden haben!

Valen kennt den Namen Gontarin. Es handelt sich dabei um eine Toteninsel der Elfen. Diese soll weit im Westen liegen. Da der Geist des Wolfes erwachen soll, wenn man die Statue berührt, versucht Ragnar mit seiner Hand die Statue zu aktivieren, doch nichts geschieht.

Da wir noch mehr Informationen zu den Gegebenheiten um Erm Zen bekommen wollen, entschließt sich Brodosch einen Zwerg aufzusuchen der bereits zu der Zeit gelebt hat und sich ggf. an etwas davon erinnert. Der Zwerg heißt Xortosch. Dieser erzählt von dem Duell des Erm Zen. Vor allem aber erzählt er, dass das Schwert des Erm Zen der Legende nach seinen Träger unbesiegbar machen soll. Brodosch bekommt von dem alten Zwerg einiges an alkoholischen Getränken serviert und denkt nicht daran wieder zu den anderen zu gehen. 

Währenddessen suchen die Anderen die Mitglieder der Fechtschule auf. Die Fechter wissen nicht viel über den Gründer ihrer Schule. Valen und Ragnar gehen darauf los und holen Brodosch wieder zurück. 

Valen und Ragnar gehen ins Gericht um dort nach den Unterlagen zu Erm Zen zu suchen. Leider bringen die Unterlagen dort nicht die erhofften Informationen und daher begeben sich die beiden wieder in das Archiv des Rathauses. Trotz angestrengter Suche finden die beiden nur wenig Textpassagen die uns weiterhelfen könnten. Abends treffen wir alle wieder in der Schenke aufeinander und tragen unsere Erfahrungen zusammen. 

Das wichtigste davon ist wohl, dass Erm Zen nach seinem Duell aus der Stadt verbannt wurde und nach Ysilia reiste. Dort hat er ebenfalls eine Fechtschule eröffnet. Valen fand noch Texte über einen so genannten Wiedergänger. Dieser ist seit langem nicht mehr in Erscheinung getreten und plagt die die Bewohner der Stadt in sehr unregelmäßigen Abständen. Es scheint, dass, wann immer jemand etwas mit den schwarzen Wolfsstatuen gemacht hat, der Wiedergänger in Erscheinung trat. 

Wir entscheiden uns am nächsten Morgen nach Ysilia aufzubrechen.
In der Nachte träumt Ragnar unruhig. Er steht auf dem Zwergenplatz. Mit einer Klinge in der Hand liefert er sich ein Duell mit einem Namenlosen Gegner. Schlag um Schlag, Parade um Parade. Gerade, als Ragnar glaubt den Kampf zu verlieren schafft er es mit einem glücklichen Treffer seinen Gegner niederzustrecken. Die Klinge des Kriegers fällt auf den Boden. Ragnar hebt diese auf. 

Plötzlich steht Ragnar nicht mehr auf dem Zwergenplatz, sondern geht durch eine Menge von Personen die nicht genau zu erkennen sind. Die Klinge des Kriegers trägt er bei sich. Er geht auf eine lebensgrosse Marmorstatue einer Elfe mit verbundenen Augen zu. Ihre Hände sind nach vorn ausgestreckt. Ragnar gibt das Schwert in die Hände der Statue und wird von den Leuten wie ein Held gefeiert. 
Ragnar wacht schweißgebadet auf. Er weiß nicht wieso, aber er verspürt den Drang allein zum Löwenplatz zu gehen. 

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